Rückblick auf unser Mitarbeitenden-Fest zu Epiphanias

Am 6. Januar beging unsere Gemeinde, wie es schon gute Tradition ist, ihr diesjähriges Mitarbeitenden-Fest. Der Tag begann mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst zu Epiphanias in der Stumsdorfer Kirche.

Der „Dreikönigstag“erinnert an die Erscheinung Jesu in der Welt und schließt die Weihnachtszeit feierlich ab. Im Zentrum des Gottesdienstes stand dabei das Matthäus-Evangelium (Kapitel 2, Vers 1–12), das von den Sterndeutern erzählt, die einem hellen Stern folgten, um das neugeborene Kind in Bethlehem zu finden. Pfarrer Oliver Behre griff diese Suche nach dem Licht in seiner Predigt auf und schlug die Brücke in unsere heutige Zeit. Genau in dem Moment, als es inhaltlich um den Weg der drei Könige ging, wurde die biblische Geschichte auf wunderbare Weise lebendig. Die Sternsinger der katholischen Gemeinde Zörbig zogen feierlich in unser Kirchenschiff ein!

Dieser Brauch ist in der katholischen Kirche tief verwurzelt. Kinder ziehen als Könige verkleidet von Haus zu Haus, bringen den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an die Türen und sammeln Spenden für Kinder in Not. In der evangelischen Tradition ist dieser Brauch zwar weniger verbreitet, doch der Besuch der Kinder während unserer Predigt war ein großartiges Zeichen für die ökumenische Verbundenheit in unserer Gemeinde. Es war, als würden die Sterndeuter aus dem Matthäus-Evangelium direkt in unsere Mitte treten, um die Freude über die Geburt Jesu mit uns zu teilen.

Nach diesem bewegenden Auftakt ging es gemeinsam in die Gaststätte „Zum Falkennest“. Das „Falkennest“ ist weit über den Ort hinaus für seine herzliche Gastlichkeit und die gute  regionale Küche bekannt. In dem gemütlichen Ambiente fanden unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden genau den richtigen Rahmen, um in entspannter Runde zusammenzukommen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. 

Bevor das gemeinsame Mittagessen startete, fand die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Heike Müller, warme Worte des Dankes. Ein besonderes Dankeschön richtete sie an Dorit Hofmüller, die in unserem Gemeindesekretariat als „gute Fee“ unermüdlich die Fäden im Hintergrund zusammenhält und für alle ein offenes Ohr hat. Ebenso dankte sie Pfarrer Oliver Behre für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit im letzten Jahr. Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen klang dieser Tag der Gemeinschaft harmonisch aus und gab uns allen viel positiven Schwung für die Aufgaben, die im neuen Jahr vor uns liegen.

Michael Porysiak