Rückblick: Silvesterandacht 2025 in der Kirche zu Werben

Diejenigen Menschen, welche zu Silvester statt dem Trubel und großem Feuerwerk eher einen ruhigeren Verlauf bevorzugten, freuten sich schon einige Zeit vor der Veranstaltung auf die Ankündigung der Silvesterandacht in der Werbener Kirche.

Und das waren wiederum nicht wenige, denn die Kirche war am Silvesterabend erneut komplett gefüllt. Diesen Umstand würdigte in seiner Begrüßung und Votum sogleich Pfarrer Oliver Behre mit Freude. Zuvor stimmte Elia Schnaible an der Orgel nach dem Glockengeläut die Anwesenden mit dem Gemeindelied „Das Jahr geht still zu Ende“ auf den gesangsfreudigen Verlauf der Andacht ein. Der erste Auftritt von Steffen Ast und Tochter Lea an diesem Abend mit dem Gesangsstück „Wir stehen an deiner Krippe hier“ erinnerte alle nochmal an die vor wenigen Tagen gefeierte Geburt Christi und erzeugte Gänsehaut. Auch die weiteren Auftritte der beiden im Wechsel mit den Impulsen und Gebeten von Volker Neuholz und Pfarrer Behre waren geprägt von leidenschaftlichem Ausdruck.

In seinem kurzen Jahresrückblick informierte Volker Neuholz über gelungene Veranstaltungen mit zahlreichen Besuchern und Mitwirkenden sowie über die guten Baufortschritte bei der Herstellung des Mosaikes auf dem Friedhof, Fertigstellung der Klanglamellen im Turm und der sehr praktischen Küche im Kirchenvorraum.Gedacht wurde ebenso traditionell den lieben Entschlafenen der Kirchengemeinde im Ort.

Vor der Fürbitte und des Vaterunsers des Pfarrers sangen alle Anwesenden gemeinsam mit Steffen und Lea sowie Elia an der Orgel im Wechsel der Strophen und des Refrains das bewegende Gemeindelied „Von guten Mächten“ aus tiefem Herzen. Dies war die perfekte Einstimmung auf das sich anschließende gemeinschaftliche Beisammensein in den letzten Stunden des sich dem Ende nahenden Jahres, bei Wunderkerzen, Tee, Glühwein, Kinderpunsch und ein paar Schnittchen. Zuvor dankte Volker Neuholz dem Gesangsduo und vor allem auch Elia Schnaible für deren Mitwirkung, ohne die eine Andacht in dieser Form gar nicht möglich wäre.

Elia ist ein Glücksfall für die Kirchengemeinde und äußerst lobenswerter Unterstützer kirchlicher Aktivitäten in großer Vielfalt. Schon als Schüler des Gymnasiums hatte er vor vielen Jahren mit seiner künstlerischen Begabung maßgeblichen Anteil an der Gestaltung des Chorraums in der Kirche Werben.

Diese gelebte Gemeinschaft in der Kirche mit Herz von und für Menschen ist genau das erfolgreiche Rezept des Wirkens des Beirates der Kirche zu Werben.

Ich danke dem Beirat, gewiss im Namen der Besucher der Veranstaltungen des vergangenen Jahres, für die herzliche Aufnahme und moralische Unterstützung in der so schnelllebigen, mitunter gefühllosen und häufig ungerechten Welt.

Ich weiß um den Fleiß, Ausdauer, Kreativität beim Ausschmücken und mitunter Entbehrungen der Beiratsmitglieder sowie Unterstützer, um all das für andere Menschen zu ermöglichen. Für das neue Jahr wünsche ich daher allen beste Gesundheit, Zufriedenheit, ein wenig persönliches Glück und Gottes Segen, gemäß der Jahreslosung: „Siehe, ich mache alles neu.“ (Off. 21.5).

Gern sind wir auch wieder 2026 Teil dieser großen würdevollen Gemeinschaft!

Andreas Voss